Nr. 74

Ausbruch '81

aus »Schlund«, 2018

1979. Der Beginn meiner Lehre. Gleich am ersten Arbeitstag landete ein 5-Kilo-Aktenberg auf meinem Schreibtisch. Ich war 18 und sollte Industriekaufmann bei Stocko Metallwaren GmbH & Co. KG werden. Ein kaufmännischer Beruf war angeblich das Einzige, wozu ich taugte.

»Lieferungen eintragen, Mengen abziehen, Rest feststellen!« Rickert, mein Vorgesetzter und ehemaliger Fremdenlegionär, grinste mich an. »Mit sauberer Handschrift!« Das war leichter gesagt als getan – meine Sauklaue hatte mir schon in der Schule nur Ärger bereitet.

Nach einer Woche fand die Qual ein Ende. Der letzte Lieferscheindurchschlag, auf hellgelbem, hauchdünnem Papier, eine Teillieferung: 10.000 Jeans-Druckknöpfe, Messing verkupfert, Typ RTM 1,3.stecks-dir-in-den-Arsch, am 15.8.1979 nach Finnland, an eine Firma mit einer unaussprechlich langen Adresse. Verbleibende Restlieferung: 30.000 Knöpfe. Haken!

Ich atmete auf und lehnte mich zurück: »Endlich fertig!«

30 Sekunden später packte Rickert mit beiden Händen einen neuen Batzen Papier vor meine Nase.

»Eines müssen Sie gleich zu Anfang lernen, Herr Altenburg«, dozierte er. »Sie werden hier nie fertig!«

 

Mein zukünftiges Leben breitete sich als unerbittlich durchchoreographierte Bildstrecke vor mir aus. Gemalt von Hieronymus Bosch, als Albtraum ohne Ende.

Wenn Rickert die Wahrheit gesprochen hatte – und warum sollte er lügen? – dann würde ich die kommenden Jahrzehnte fünfmal die Woche von früh bis spät Scheiße schippen.

Das sei gar nicht so schlimm, sagten meine Arbeitskollegen, ehemalige Mitschüler und alle, die mit beiden Beinen fest im Leben standen. Man bekam Urlaub, Betriebsrente und abends zur Entspannung ARD und ZDF. Plus »Saturday Night Fever« in der Disco.

Das alles bedeutete mir nichts. Lieber träumte ich davon, die Schrecken der Arbeitswelt aus meinem Leben zu verbannen. Aber wie?

 

Weil mir der Mumm fehlte, die Lehre zu schmeißen (ich sah keinen Sinn darin, denn die Abläufe jenseits der Stocko-Mauern schien dem selben, geheimen, perfiden Plan zu folgen), träumte ich davon, meine Kollegen allesamt zu töten. Die Gedanken sind frei, oder?

»Muss mal was in der Buchhaltung klären«, sagte ich an Tagen, an denen der Hass besonders heiß brannte. »Da gibt’s ein paar Unstimmigkeiten.« Wedelte mit drei, vier Rechnungen, schon war ich raus aus dem Büro.

Fünf Minuten später lag ich auf dem Toilettenboden, eine Rolle Klopapier in der Hand, den Blick zur Decke gerichtet.

»Melzer. Genickschuss.« Und riss ein Blatt von der Rolle.

»Rickert. Vergasen.« Wieder ein Blatt.

»Ackermann. Vierteilen.« Ratsch.

Ratsch. Ratsch. Ratsch.

 

Warum ich nicht schon damals zum Amokläufer wurde? Schwer zu sagen. Weil es noch keine Killerspiele gab? Keinen Gangster-Rap und keinen Islamischen Staat? Scharfe Knarren nicht zum Alltag von Wuppertal-Oberbarmen gehörten?

Klar, als Kind hatte ich mit Spielzeugpistolen in der Gegend herumgeballert, Plastikpanzer an imaginäre Fronten geschickt und Silvesterböller in Briefkästen fremder Leute geworfen. Ich konnte abgehen wie das sprichwörtliche HB-Männchen, versuchte mich als Kommunist, lief auf Demos mit, saß bei politischen Veranstaltungen für dies und gegen jenes in der dritten Reihe und fiel nicht weiter auf.

Meistens jedoch irrte ich als Traumtänzer durch die Gegend oder versteckte mich hinter Bergen aus Marvel-Comics (Die Erstaunliche Spinne! Der Gewaltige Hulk! Die Fantastischen Vier!) und Perry-Rhodan-Heften (Der Erbe des Universums!). Die echte Welt hingegen jagte mir Angst ein. Ich war sicher, jeder konnte sehen, dass ich ein Wurm war.

So einer wird nicht zum Amokläufer. Oder nur ein bisschen.

 

Zwei Jahre später. Die Lehre ging dem Ende zu, ich hatte meine Kollegen und Vorgesetzten schon dutzende Male ermordet. Auf der Toilette, in der Phantasie. Wenn ich in den Spiegel schaute, erblickte ich einen Stapel Argumente, warum meine große, einzige, wahre, ewige Liebe Melanie nicht für mich entbrannte. Für einen klugscheißenden Langweiler mit Brille und halbgarer Mittelscheitelfrisur, der in Cordhose und Parka durch die Gegend schlich, beide Hände tief in die Jackentaschen vergraben.

Ich fühlte mich wie 83 Kilo hochexplosives Nitroglyzerin und wollte explodieren. Wollte für irgendetwas kämpfen und wie Godzilla die Welt mit meinem Atem verbrennen.

Der Versuch einer Umschulung zum hochdekorierten Bürgerkriegssoldaten schlug fehl. Obwohl ich mich bestens mit Helm, Sturmhaube, Handschuhen und wasserfester Kleidung auf den Einsatz vorbereitet hatte, strandete ich im Februar 1981 auf einem Acker irgendwo vor Brokdorf mit sechs beachtlichen Blasen an den Füßen.

Bereits etliche Kilometer zuvor war Endstation für die Busfahrt zur Großdemo gegen das Atomkraftwerk gewesen. So hatte ich mich wie alle anderen zu Fuß auf den Weg in die Kampfzone gemacht und sie doch nie erreicht. Während ich die Marschroute Richtung AKW ablief, merkte ich, wie meine Füße zu brennen begannen. Die Hitze, die in mir loderte, war in mein Schuhwerk gesackt. Und mein Traum, inmitten einer Apokalypse aus Steinen und Molotow-Cocktails für Melanie zu verbrennen, reichte gerade mal für ein Fußsohlen-Waterloo.

Ich kehrte um, und just als der Bus und damit mein Ticket nach Hause in Sichtweite geriet, platzte die erste Blase. Die anderen fünf folgten auf den restlichen 300 Metern.

Gegen Abend ging es zurück nach Wuppertal, mein Frontabenteuer war ins Wasser gefallen. Etliche Tage bewegte ich mich wie auf Eiern durch die Gegend, jeder Schritt schmerzte.

Der Alltag hatte mich also wieder. Ich leckte die Wunden und überlegte, wie ich meinem Leben als Nichts auf andere Weise eine Wendung geben konnte. Mir fiel nichts ein, die Wut stieg täglich.

Im Stern erschien ein mehrseitiger Brokdorf-Bericht mit einem spektakulären Foto, auf dem zwei Demonstranten mit Spaten und Knüppel auf einen Polizisten einschlugen – das war es, das wahre Leben, Lichtjahre entfernt dank banaler Blasen! Deine Chance wird kommen, redete ich mir ein. Durchhalten!

Bis ich eines Tages im Büro einen Rollwagen gegen die Wand trat und einen Stapel Akten quer durchs Büro schleuderte.

»So was kommt vor«, sagte mein Vorgesetzter und verpasste mir zwei Wochen Zwangsurlaub zur Beruhigung meines gereizten Nervenkostüms. Am Morgen darauf setzte ich mich in den nächstbesten Zug Richtung Berlin.

 

1981 stand Berlin im Zeichen des Häuserkampfs. Mit fast 150 besetzten Häusern war der Westteil der Stadt Mekka all derer, die keinen Stein auf dem anderen lassen wollten. Anders formuliert: Man fuhr nach Berlin, um Steine zu schmeißen! Und weil’s so schön war, blieben die Krawallgäste im besten Fall gleich da und nisteten sich in einem der eroberten Häuser ein.

So auch ich. Der Brillenkasper aus Wuppertal wurde Revoluzzer - für zwei Wochen! Mein von der Firma bezahlter Hausbesetzer-Urlaub.

Der begann anregend, aber nicht spektakulär. Ich inspizierte das Haus in der Winterfeldstraße 24, wo ich eine Bleibe gefunden hatte, und konnte mir nicht vorstellen, jemals so zu leben. Die Besetzer besaßen kaum mehr als Matratze, Musikanlage, Plattensammlung. Sie laberten sich auf Plenen die Ohren dicht und kifften wie Dampfmaschinen. Alle paar Tage ging es auf eine Demo, bei der man sich die Füße ablief, aber sonst wenig passierte. Die Brokdorf-Pleite im Hinterkopf, verabschiedete ich mich meist auf halber Strecke und machte es mir in einem Café bequem.

Am 12. April 1981, es war ein Sonntag, lief ich über ein alternatives Straßenfest am Fraenkelufer, irgendwo zwischen Kreuzberg und Neukölln. Eine eher langweilige Angelegenheit. Bis gegen fünf eine junge Frau mit Lederjacke und kurzen, schwarzgefärbten Haaren auf eine Bierkiste stieg und in ein Megaphon zu sprechen begann:

»Wir haben soeben erfahren, dass die Schweine unseren Genossen Sigurd Debus im Knast ermordet haben. Lasst uns Trauer und Wut heute Abend in Widerstand verwandeln! Wir treffen uns um 19 Uhr an der Gedächtniskirche! Kommt alle!«

Die Reaktion auf die kurze Ansprache war eher verhalten, aber die Gesprächsfetzen, die ich aufschnappte, eindeutig. Sigurd Debus hatte sich wie andere Gefangene der Rote Armee Fraktion im Hungerstreik gegen die Haftbedingungen befunden und war zuletzt zwangsernährt worden. Sein Tod wurde von vielen als Mord interpretiert. Deshalb sollte es am Abend zur Sache gehen. RACHE stand auf dem Programm!

Das klang vielversprechend.

 

Als ich gegen sieben die Gedächtniskirche erreichte, begann es bereits zu dämmern. Einige hundert Leute hatten sich eingefunden. Bald waren es um die tausend, viele mit Sturmhauben vermummt, manche trugen Motorradhelme. Im matten Abendlicht verschmolzen alle zu einer dunklen Masse.

Nach einer Weile begann ein Sprechchor: »Ku’damm, Ku’damm, Ku’damm, Ku’damm!«, und bald setzte sich die Menge in Bewegung. Eine Handvoll Polizeifahrzeuge raste heran, Uniformierte stiegen aus, bewaffnet mit Helm, Schild und Knüppel. Orks und Trolle zogen unter Blitz, Donner und Hagel gegen die Völker der freien Welt. Ich lustwandelte durch Herr der Ringe. Es war klar, gleich würden die Speere fliegen. Ich befand mich auf Mordor.

Der Gegner, obwohl nur einige Dutzend Orks stark, marschierte los. Gegen uns. »Dies ist eine Durchsage der Polizei«, erklang es. »Verlassen Sie sofort …«

Wie nach dem Schlag ins Wespennest stob die Meute auseinander. Links und rechts an den Bullen vorbei, in Seitenstraßen hinein und auch direkt zum Ku’damm. Ich hörte Krachen, dann Splittern von Glas. Ich sah, wie ein Mann mit einer Eisenstange alle Scheiben eines Kinos zertrümmerte. Dann kamen separat stehende Vitrinen an die Reihe. Zwei Vermummte rissen die Absperrung einer Baustelle beiseite und zogen eine mit Pflastersteinen gefüllte Schubkarre auf die Straße. Andere bedienten sich daraus und warfen ganze Steinserien gegen die Glasfronten.

Der Kurfürstendamm glich einem Tollhaus, einer ultimativen Orgie, der Massenszene eines hemmungslosen Gewaltpornos. Der Soundtrack dazu kein heißer Funk, sondern pausenloses Klirren, Brechen, Splittern, Bersten, Scheppern. Kein 3-minütiger Brutalo-Fick, stattdessen ein halbstündiger Sturmlauf auf drei Kilometern Prachtstraße. Von der Polizei keine Spur.

Vor dem zerschlagenen Schaufenster eines Juweliers blieb ich stehen und schaute mich um. Ich hätte mir die Parkataschen mit Gold, Silber und Juwelen füllen können, keine Polizei weit und breit. Ach, egal – lieber das immer noch um mich herum tobende infernalische Schauspiel auf mich wirken lassen!

Ich befand mich im Zentrum eines Orkans und verspürte keinerlei Bedürfnis, aktiv an der Zerstörungsorgie teilzunehmen. Das hier war pures 3D-Kino über den Untergang der Welt. Und gleichzeitig keine Illusion, weil echte Gefahren drohten. Ich war Teil des Films, und alle Polizisten, Vorgesetzten und Polit-Schwätzer verloren ihre Macht. Für einen Moment.

Ich bemerkte, dass eine Gestalt, die nicht wie ein Demonstrant aussah, die Auslage des Juweliers leerräumte. Aha, dachte ich, ein Plünderer! Einer, dem die Ziele der einen oder anderen Seite am Arsch vorbeigingen. Der hinter der Front die Gunst der Stunde nutzte und seine Schäfchen ins Trockene brachte.

Ich fand das ok. Bislang kannte ich solche Typen nur aus Marvel-Comics und Zeitungsberichten.

Ja, das Leben konnte so prickelnd sein, wenn man nur zum richtigen Zeitpunkt am passenden Ort auftauchte! Und es war komplett überflüssig, deswegen irgendwem an die Gurgel zu gehen. Weil ja genügend willige Statisten bereitstanden, meinem und sicher auch ihrem Leben einen Sinn zu geben.

 

Ich kehrte pünktlich zu Wohnklo und Job nach Wuppertal zurück. Und hatte doch einen Virus aus Berlin mitgebracht: »Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei!«, hatte der vermummte Demo-Mob in die Nacht gebrüllt, mir waren wohlige Schauer über den Rücken gelaufen.

Die Rufe schrien die neue Zeit geradezu herbei. Sie forderten den totalen Zusammenbruch aller Dinge und Werte, die braven Bürgern, Staat und Polizei lieb und teuer waren. Eine ganz andere Liga als »Vorwärts im Kampf für den Sozialismus« und »Hopp-hopp-hopp, Atomraketen stop!« Stattdessen hieß es jetzt »Schade, dass Beton nicht brennt!« Nein, die neue Zeit kam nicht eines Tages, sie war längst angebrochen. Das fühlte ich irgendwo zwischen Mittelscheitel und Parka-Kapuze.

Und dann gab es noch diese Typen mit Lederjacke und kurzen, verwirbelten Haaren. Genau die riefen die neuen albtraumhaften Parolen besonders schaurig-schräg, und sie hörten ungelenke Musik von Gruppen wie Fehlfarben, Deutsch-Amerikanische Freundschaft und S.Y.P.H., wie ich erfahren hatte.

Als ich in Wuppertal mein altes Leben wiederaufnahm, konnte ich nicht wissen, dass nur ein Jahr später nicht mehr viel davon übrig sein würde. Ein wahrer Rausch fegte alles Alte hinweg, täglich stürzten Mauern ein.

Es begann mit einem Besuch im Plattenladen, der erste seit fünf Jahren. Mal reinhören, was Fehlfarben zu sagen hatten, ich ließ mir »Monarchie und Alltag« auflegen. Nach einer Viertelstunde war ich wieder draußen, Plastiktüte samt Platte in der Hand, im Kopf ein einziges Durcheinander.

Was immer Punk sein mochte, diese Scheibe vermochte mein ganzes Leben in Frage zu stellen. Ich glaubte dem Sänger jedes Wort.

Eine Woche später besaß ich weitere Punk-Platten von S.Y.P.H., Der KFC, DAF und sang in einer frisch gegründeten Band. Oder Gruppe, wie man damals noch sagte. Punk-Gruppe, um präzise zu sein. Was sonst?

Es war mir gelungen, meinen besten Freund und ein paar Bekannte mit dem neuen Sound zu infizieren, und schon legten wir in einem Fabrikkeller los! Keiner konnte was, wir wussten nicht, wie das mit dem Punk funktionierte. Oder nicht funktionierte. Dirk spielte minutenlang den gleichen Ton auf einer Gitarrensaite und hielt das für revolutionär. Conny wiederholte auf dem Bass, was die Gitarre vormachte, während Ralf scheißegal war, ob das, was er ins Schlagzeug prügelte, passte. Hauptsache viel – er trommelte sich ’nen Wolf!

Singen konnte man dazu nicht, also rief ich Sätze ins Mikro, die mich an »Der Mussolini« von DAF erinnerten.

Zusammen hießen wir Nahkampf, genauso wollten wir sein: Krawalle! Sabotage! Klirrende Scheiben! Wenn kaputt, dann wir Spaß!

Überhaupt: Kaputt hieß das Zauberwort jener Tage (neben Beton, der passende Song dazu hieß »Zurück zum Beton«). Hans-A-Plast hatten mit »Es brennt« die passende Hymne geschrieben: »Alles geht kaputt, alles geht in Schutt, und ich lach!«

Genau so wollte ich lachen. Und genießen, wie die verhasste Welt in Trümmer fiel. Der Song lieferte das Bild dazu: »Wenn dein Einkaufszentrum, deine Welt, vor dir in Flammen zusammenfällt. Und du stehst da mit deiner Plastiktüte in der Hand …«

Ich genoss das apokalyptische Gemälde, das in meiner Phantasie entstand. Im Spiegel allerdings sah ich immer noch die Trantüte im Parka. Den labernden Industriekaufmann. Niemand beachtete mich.

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